Das Trampeltier..... mein Stammbaum

 

Voller Sanftmut sind die Mienen 

und voll Guete ist die Seele.

Sie sind stets bereit zu dienen - 

trotzdem nennt man sie: Kamele

 Ralph Waldo Emerson

 
Erika
Familie Dorner
Familie Lechler
 
 
 
 

Das Trampeltier....

  • gehört zur Familie der Kamele und lebt in Zentralostasien -     (daher wohl auch die Liebe zu Indien!)
  • ist ein Lastentier und wiegt zwischen 600 und 1000 Kilogramm -     (soviel wiege ich gottlob noch nicht ganz!)
  • ist vom Boden bis zur Höckerspitze etwas 2,30 Meter groß -     (auch diese Größe schaffe ich nicht ganz!)
  • schwitzt erst ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur -     (ich allerdings schon ein ganzes Stueckchen eher!)
  • läuft im Passgang etwa 15 km/h -     (dazu brauche ich noch einiges an Training!)
  • kann bis zu 120 Liter Wasser auf einmal trinken -     (fuer mich sind 3 Liter pro Tag schon eine ungeheuere Leistung!)
  • Wilde Kamele sind selten. Die letzten wilden Kamele sind die duennbeinigen, kleinhöckrigen Trampeltiere der Wueste Gobi. Andere wilde Herden stammen nur von Haustieren ab, die einfach ausgebuechst sind....(wie kann man nur!)
    Kamele sind Lastentiere und fuer eine Wuestenreise ideal!
    Das Trampeltier ist ein Kamel mit zwei Höckern. Aus den Höckern zehren die Kamele in Notzeiten - und das kommt in den Wuesten wohl öfter mal vor.

Wir muehen uns mit ganzer Seele,

Zu unterscheiden die Kamele, 

Und sind uns nie darueber klar,

Was ist Kamel? 

Was Dromedar?

 Und welche Rolle spielt denn hier  das sogenannte Trampeltier?  Wir lesen's nach in dicken Schmökern , Das, was herumläuft mit zwei Höckern,  In Asien, fern, bei den Chinesen,  das ist ein trampeltierisch Wesen. Doch was verhältnismäßig nah,  einhöckrig  lebt in Afrika, Das wird ein Dromedar genannt. Gleichwohl sind sie ganz nah verwandt, Was sie auch, höckrig, unterscheide, Kamele sind sie alle beide. Nachdem durchs Lesen neu bestärkt, Wir's uns ein halbes Jahr gemerkt, Beginnt aufs neu das alte Lied: Vergessen ist der Unterschied, bis wir's zuletzt uns nicht verhehlen: Wir zählen selbst zu den Kamelen! Wuest tut oft dieses Schiff der Wueste, Spuert es nach Paarung  ein Gelueste  Aus seinem Bruellsack schreit's voll Kraft, Wild störrisch, spuckt ganz ekelhaft. Kurz, scheußlich wild wird das sonst zahme: -   Doch liebt's so die "Kameliendame".

Es mästet sich nicht dick den Bauch: Im Gegensatz zum Menschenbrauch, frisst es in seinen Buckel alles, Ums zuzusetzen,  schlimmsten Falles,   Wenn es gerät in schweren  Sandsturm.  Selbst  ausgedient und schon beim Landsturm  Geht's, mit dreihundert Kilogramm Beladen, noch  durch Wuesten stramm. Und, ging es ihm auch contre coeur, Notfalls selbst durch ein Nadelöhr.

Kamele dienen vielen Zwecken: zum Reiten, zu Kamelhaarecken,  Zur Torfgewinnung - weil ihr Mist ein ziemlich guter Brennstoff ist, Nur ein Kamel ist abzurichten,  aufs Trinken lange zu verzichten.  Als Nahrung liebt es, was gestrueppig, Sein Wert lässt nach, lebt es zu ueppig. Nehmt euch (das wäre zu empfehlen!) Ein Beispiel drum  an den Kamelen.

 Eugen Roth

Das war eine kleine Einfuehrung zum Trampeltier...............
.......und jetzt soll endlich das Geheimnis ums Trampele gelueftet werden!

 

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